SPD Ebersdorf

(Foto Mona Bauer)

10. Februar 2017 | Umweltpolitik

Der Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030 der Stromnetzbetreiber weist eine zweite 380-KV-Leitung durch das Coburger Land aus. Der Einfluss der regionalen politischen Vertreter im Bundestag geht in der Frage des Netzausbaus gegen Null. Eine Abordnung der betroffenen Bürgermeister - dabei auch unser Ebersdorfer Bürgermeister Bernd Reisenweber - machen sich am kommenden Valentinstag auf zur Bundesnetzagentur nach Berlin. Wir brauchen jeden einzelnen aus dem Landkreis, um gegen die neue Trasse zu kämpfen. Bis Ende Februar können schriftlich Einwände gegen den neuen Netzentwicklungsplan bzgl. der Errichtung einer weiteren Leitung unter Mail an die Bundesnetzagentur gerichtet werden. Näheres erfahrt ihr unter Website des Netzentwicklungsplans Bitte unterstützt uns und unsere Heimat unbedingt, damit unsere schöne Landschaft und damit auch unsere Lebenqualität nicht noch mehr leiden.

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SPD besucht Polizei

von SPD-Kreisverband Coburg-Land
25. Februar 2017

Die Vorstände des SPD-Stadtverbandes Coburg und des SPD-Kreisverbandes Coburg-Land sowie SPD-Bundestagskandidatin Doris Aschenbrenner beschäftigten sich mit der inneren Sicherheit.

Gestern besuchten wir gemeinsam mit dem Kreisverband die Coburger Polizei, um uns über die Sicherheitslage in Coburg und die Bedürfnisse der Polizei auszutauschen. Vielen Dank für die aufschlussreichen Informationen und vielen Dank an alle Polizistinnen und Polizisten, die sich unermüdlich für unser aller Sicherheit im Coburger Land einsetzen.

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Portraitfoto von Florian Pronold

  • Landesverband wirbt verstärkt um ehemalige SPD-Mitglieder
  • Neue Mitgliederbeauftragte Filiz Cetin

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Keine weiteren Stromtrassen im Coburger Land

von SPD-Kreisverband Coburg-Land
12. Februar 2017

Deutlich spricht sich der SPD-Kreisvorstand Coburg-Land gegen die angedachten Stromtrassen P44 und P44 mod. aus. Bei seiner jüngsten Sitzung kündigten die Sozialdemokraten Widerstand an, wenn dem Coburger Land weitere Eingriffe ins Landschaftsbild drohen. "Wir sind für eine gerechte Verteilung der Lasten, die durch die Energiewende entstehen", betonte SPD-Kreisvorsitzender Carsten Höllein. Er verwies auf die bestehende 380-KV-Leitung, die bereits durch den Landkreis verläuft. Damit habe die Region bereits einen erheblichen Teil dazu geleistet, Strom aus erneuerbaren Energien vom Norden in den Süden zu transportieren. Neue Stromtrassen zerschneiden nach Ansicht des SPD-Kreisvorstands nicht nur die Landschaft, sondern schränken auch die Planungshoheit der betroffenen Kommunen, zum Beispiel in Rödental, Sonnefeld und Weidhausen, deutlich ein. "Das können wir nicht hinnehmen, wenn eine neue Trasse gebaut wird", so SPD-Kreisvorstandsmitglied Thomas Lesch (Rödental). Kein Verständnis zeigte der Vorstand des SPD-Kreisverbandes Coburg-Land für die Haltung der CSU. "Der eine schreit Hüh, der andere Hott", kritisierte SPD-Kreisvorsitzender Höllein. Bundestagsabgeordneter Hans Michelbach habe im Dezember 2016 verkündet, der Neubau von 380-KV-Leitungen sei vom Tisch. Wenig später folgte das Dementi. Der Netzbereiber Tennet hält nach wie vor an den Trassen P44 und P44 mod. fest. Der Vorschlag Michelbachs, bestehende Trassen aufzurüsten, hat sich als ebenfalls als Farce erwiesen. Jüngst teilte Landtagsabgeordneter Jürgen W. Heike (CSU) mit, dass Heimatminister Markus Söder, Wirtschaftsministerin Ilse Aigner beide Trassen durch das Coburger Land ablehnen und stattdessen die P43 mod. (Mecklar-Urberach) favorisieren. "Wie ist denn jetzt die Position der CSU?", fragt SPD-Kreisvorsitzender Carsten Höllein. Die Menschen in der Region würden aufgrund der unterschiedlichen Verlautbarungen nur verunsichert. Der SPD-Kreisvorstand lehnt Vorstöße ab, Leitungen im Landkreis auf 380-KV aufzurüsten. Höhere Masten könnten nicht die Lösung sein. "Wir dürfen uns in der Region nicht auseinander bringen lassen", hob Carsten Höllein hervor. Die Sozialdemokraten im Landkreis Coburg begrüßen die Entscheidung des SPD-Landesvorstands, den neuen bayerischen SPD-Landesvorsitzenden per Urwahl zu bestimmen. Mit einem Kanzlerkandidaten Martin Schulz sieht sich auch die SPD im Landkreis Coburg im Aufwind: "Eine Einladung an ihn haben wir schon ausgesprochen." Schulz kenne die Region gut. Seine Heimatstadt Würselen ist die Partnerstadt von Hildburghausen. Als Bürgermeister besuchte Martin Schulz deshalb öfters den thüringischen Nachbarlandkreis, machte aber auch Abstecher nach Franken.

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