Gemeindepolitik wird für unsere Bürgerinnen und Bürger gemacht. Daher ist es besonders wichtig, diese frühzeitig und umfassend über die Entwicklungen zu informieren und aktiv in den Entscheidungsprozess mit einzubinden.
Eine moderne und verlässliche Kommunikation – analog wie digital – sowie der enge Kontakt und die Zusammenarbeit mit Vereinen und Betrieben, sollen Informationen schnell und verständlich für jeden zugänglich machen.
Familien, Kinder, Jugendliche und Senioren wollen wir mit starken Angeboten unterstützen. Dazu gehören ausreichend Kita- und Pflegeplätze, verlässliche Betreuung, gute Seniorenarbeit sowie vorausschauende Planung auf Basis echter Bedarfe.
Sport, Kultur und Ehrenamt verdienen Wertschätzung. Wir möchten die Dankveranstaltung und den Ehrungsabend zurückbringen, kulturelle Angebote stärken und Vereine durch pragmatische Hilfen und Förderung entlasten.
Unsere Infrastruktur muss sicher, attraktiv und zukunftsfähig sein. Das Neubaugebiet Am Weinberg braucht einen sicheren Fußweg in den Ortskern. Unser Ortsbild muss geprägt sein von vernünftigen Straßen und Gehwegen sowie gepflegten Plätzen und Grünflächen. Wir bleiben weiter am dringend notwendigen Glasfaserausbau dran. Wir geben nicht auf.
Wirtschaftlich setzen wir auf innovative, regionale und familienfreundliche Betriebe. Leerstände bieten Potential für Gründerzentren und moderne Arbeitsformen. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Hochschule und Unternehmen muss weiter ausgebaut werden, um ein starkes Netzwerk zu schaffen.
Gemeindliche Flächen müssen verantwortungsvoll entwickelt werden. Dazu ist es wichtig, dass die Gemeinde die Entscheidungshoheit behält. Die Entwicklung des Knorr-Geländes vom Industrie- zum Wohngebiet schafft endlich wieder bezahlbaren Wohnraum für junge Familien – sinnvoll kombiniert mit wichtigen Quartierseinrichtungen, wie beispielsweise einer Kindertagesstätte.
Den Sanierungsstau unserer gemeindlichen Gebäude gehen wir entschlossen an: durch eine systematische Bestandsaufnahme, regelmäßige Prüfungen und eine konsequente Instandhaltung. Zudem gilt: Keine weiteren Käufe maroder Immobilien ohne ein finanziell gesichertes und tragfähiges Nutzungskonzept.
Die Verwaltung muss zur Fördermittel-Schnüffelnase werden. Viele Ideen und Projekte sind nur mit Drittmitteln finanzierbar. Deshalb muss jede Möglichkeit wahrgenommen und dazu über den Tellerrand geschaut werden.